Pétanque-Klub stellt Pläne vor

Orstbeirat, Gäste und Vertreter des Pétanque-Klubs schauen sich auf dem Okärber Sportgelände um, wohin der Verein ziehen möchte, vorher muss ein Bebauungsplan her. (Foto: jwn)

 

Selbst strömender Regen konnte die Teilnahme von teilweise bis zu 30 Bürger an der Ortsbegehung des Ortsbeirates Okarben kürzlich nicht verhindern. Hauptgrund war die bevorstehende Bauleitplanung für das leer stehende Sportplatzgelände Okarben am Klingelwiesenweg.

Damit die Stadt überhaupt in die Planung für die Sportanlage Okarben unter dem Titel »In den Altwiesen« einsteigen kann, muss ein Bebauungsplan erstellt werden. Bei dem ursprünglichen Bau der Anlage in den 60er Jahren war diese noch nicht notwendig und deshalb existiert für das Gelände auch noch kein rechtskräftiger Bebauungsplan. Nachdem der Okarbener Fußballverein sich vor einiger Zeit auflöste, waren die beiden Fußballplätze von anderen Karbener Vereinen vorübergehend genutzt worden. Nach Fertigstellung der Sportanlage »An der Waldhohl« ist auch dieses nicht mehr notwendig.

Rettung verspricht nun der 1. Pétanque-Klub Petterweil, der zum Ende des Jahres aus seinem bisherigen Vereinsheim in Petterweil raus muss. Nach dem Tode des ehemaligen Eigentümers hatte die Erbengemeinschaft die monatliche Miete für die umgebaute Scheune in Petterweil nach 30 Jahren von 70 Euro auf 1500 Euro erhöht. Deutlich zu viel für den kleinen Boule-Verein mit seinen rund 120 Mitgliedern, wie dies der zweite Vorsitzende Mario Stenzel erklärte. Deshalb trat der Verein an die Stadt mit dem Vorschlag heran, seine fünf Boulebahnen auf das Gelände des Okärber Sportgelände zu verlegen. Außerdem möchte der Verein auch wieder einen Anbau errichten, um auch im Winter Boule spielen zu können. In Vorgesprächen war dem Verein seitens des Magistrats eine Fläche von rund 2000 Quadratmeter in Aussicht gestellt worden.

Für die Stadt ist es wichtig, wie Stadttrat Sebastian Wollny (CDU) mitteilte, dass das Gelände dem Sport erhalten bleibt. Wie die restlichen rund 8000 Quadratmeter später genutzt würden, darüber sei noch keine Entscheidung gefallen. Aber auch dafür müsse erst ein Bebauungsplan erstellt werden. »Ohne diesen Plan darf hier weder etwas geplant werden, noch etwas verändert werden«, sagt Wollny.

 

Friedhofsmauer ist in Arbeit

 

Dagegen lehnte sich Ortsvorsteher Karlheinz Gangel (CDU) vehement auf. »Bevor wir im Ortsbeirat eine Entscheidung treffen, müssen wir genau wissen, wie es mit der Sportanlage weitergeht«, wandte er sich zunächst gegen den Vorschlag für einen Aufstellungsbeschluss, dem ersten Schritt zur Erstellung eines Bebauungsplans. Erst als ihm von Wollny und dem Vorsitzenden des Pétanque-Klubs Heiko Hoffmann versichert wurde, dass der Ortsbeirat in alle Schritte miteingebunden würde, gab er nach. »Ich glaube, ich werde bald auch Mitglied in ihrem Verein«, deutete er sein Einverständnis an. So fiel der Beschluss des Ortsbeirats auf Befürwortung eines Aufstellungsbeschlusses durch die Stadtverordnetenversammlung einstimmig aus.

Einig war man sich innerhalb des Ortsbeirats auch über mögliche Verschönerungsmaßnahmen an der Omega-Unterführung. »Dies ist eines der Eingangstore zur Stadt und deshalb sollte es optisch aufgewertet werden«, sagte Gangel. Ein weiteres Dauerthema, so der Ortsvorsteher, würde sich hingegen demnächst wohl erledigen. Denn die Mauer auf der Rückseite des Friedhofs sei mittlerweile in Arbeit. Nicht zufriedenstellend seien hingegen der Zustand einzelner Grabstellen und vor allem der Rasengräber.

 

Quelle: Wetterauer Zeitung

 

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