Satzung

Auszug aus der Satzung des 1.PC Petterweils

       

Satzung des
1. Pétanque Club Petterweil von 1986 e.V.

§ 1 NAME, SITZ

Der Verein führt den Namen “1. Pétanque Club Petterweil von 1986 e.V.” (1.PCP).
Der Verein hat seinen Sitz in Karben. Das Geschäftsjahr ist das
Kalenderjahr. Der Verein wurde am 3.Juni 1993 in das Vereinsregister beim
Amtsgericht Bad Vilbel unter der Registernummer VR 413 eingetragen.

§ 2 MITGLIEDSCHAFTEN

Der 1.PCP ist Mitglied im “Deutscher Pétanque Verband Landesverband Hessen
e.V." Aufgrund dieser Mitgliedschaft ist der 1.PCP den Bestimmungen dieses
Verbandes unterworfen. Die Vorschriften und Beschlüsse des Landesverbandes und
des DPV sind für den 1.PCP und seine Mitglieder verbindlich.

§ 3 ZWECK UND AUFGABEN

Der 1.PCP hat folgende Aufgaben:
a) Die Förderung und das Betreiben des Pétanquesports unter Beachtung der
Pétanque-Regeln des DPV gemäß der F.I.P.J.P. (Federation Internationale de
Pétanque et Jeu Provencal).
b) Die Pflege der französischen Kultur und Lebensart zur Vertiefung der deutschfranzösischen
Freundschaft und der Völkerverständigung.
c) Die Teilnahme an Meisterschaften in Hessen und überregionalen Wettkämpfen
und insbesondere am Ligaspielbetrieb.
d) Die Auswahl, Schulung und Betreuung der Spieler(innen) für nationale und
internationale Wettkämpfe unter Berücksichtigung jugendpflegerischer Arbeit.
e) Die Vertretung im Landesverband.
f) Die Entscheidung, Schlichtung und Regelung von Streitigkeiten zwischen
Mitgliedern des 1.PCP.
g) Die Ahndung von Verstößen gegen Satzungsbestimmungen sowie die Ahndung
vereinsschädigenden und unsportlichen Verhaltens.
h) Die Vermittlung bei der Beantragung und Verlängerung von Lizenzen.
i) Die Pflege und Förderung des Ehrenamtes.

§ 4 GEMEINNÜTZIGKEIT

Der 1.PCP verfolgt ausschließlich, unmittelbar und selbstlos gemeinnützige Zwecke
im Sinne der Vorschriften des dritten Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke” der
Abgabenordnung. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Die Mittel des 1.PCP dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des 1.PCP Sie arbeiten ehrenamtlich.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des 1.PCP fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 ZUSTÄNDIGKEITEN UND RECHTSGRUNDLAGEN 

Die Satzung bildet die Grundlage der Tätigkeiten des 1.PCP und seiner Organe.
Der
1.PCP kann eine Geschäftsstelle unterhalten, derer sich die Organe zur Erfüllung
ihrer Aufgaben bedienen können.
Satzung, etwaige Ordnungen, Beschlüsse und Entscheidungen des 1.PCP sind für
seine Mitglieder verbindlich.

§ 6 MITGLIEDSCHAFT

Mitglied des 1.PCP kann jeder Boulespieler/jede Boulespielerin sein.
Die Mitgliedschaft muss beim Vorstand schriftlich beantragt werden. Mit dem
Aufnahmeantrag muss die Satzung anerkannt werden. Über die Aufnahme oder
Ablehnung neuer Mitglieder entscheidet der Vorstand. Mit der Aufnahme wird das
Mitglied in der Mitgliederliste geführt.

Die Mitgliedschaft erlischt

a) durch Austritt. Die Austrittserklärung muss 3 Monate vor Ablauf des
Kalenderjahres durch eingeschriebenen Brief gegenüber dem Vorstand erfolgen.
Der Austritt ist nur zulässig zum Schluss eines Kalenderjahres.
b) Durch Auflösung des Vereins.
c) Durch Ausschluss.
d) Durch Tod.

§ 7 AUSSCHLUSS VON MITGLIEDERN

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann auf Antrag des Vorstandes oder auf Antrag
eines Viertels der Mitglieder durch die Mitgliederversammlung in den nachfolgend
bezeichneten Fällen erfolgen:
a) Wenn das Mitglied seinen mitgliedschaftlichen Verpflichtungen trotz Fristsetzung
durch den Vorstand unter Androhung des Ausschlusses nicht nachkommt;
b) Wenn das Mitglied in grober Weise schuldhaft gegen die Interessen des 1. PCP verstößt.

§ 8 RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER

Die Mitglieder regeln ihre Angelegenheiten selbständig in Übereinstimmung mit
dieser Satzung.
Die Mitglieder haben Sitz, Antragsrecht und Stimme in der Mitgliederversammlung
und das Recht, unter den dafür vorgesehenen Bedingungen an den Veranstaltungen
des 1.PCP teilzunehmen, insbesondere Lizenzen über den 1.PCP zu nehmen.
Sämtliche Mitglieder sind verpflichtet
a) die Belange und Aufgaben des 1.PCP zu fördern,
b) die Satzung, etwaige Ordnungen und die von den Organen gefassten Beschlüsse
und Entscheidungen zu befolgen,
c) Beiträge, Umlagen und sonstige Leistungen termingerecht zu erbringen,
d) zur Erfüllung der Vereinsaufgaben erforderliche Auskünfte zu erteilen und
erforderliche Mitwirkungshandlungen vorzunehmen.
Die Verletzung von Mitgliedspflichten sowie Verstöße gegen Bestimmungen des
1.PCP oder des Landesverbandes und die in seinem Bereich geltenden Vorschriften
und Beschlüsse, insbesondere sport-, vereins- und verbandswidriges Verhalten,
können vom Vorstand des 1.PCP disziplinarisch geahndet werden.
Gegen ordnungs- oder disziplinarrechtliche Entscheidungen des 1.PCP ist die
Berufung zum Rechtsausschuss des Landesverbandes Hessen e.V. gegeben.

§ 9 BEITRÄGE

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.
Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

§ 10 ORGANE DES 1.PCP

Die Organe des 1.PCP sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand
c) die Jugendversammlung

§ 11 DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

a) Zusammensetzung
Die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des 1.PCP.

b) Ordentliche Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich, möglichst innerhalb der
ersten drei Kalendermonate statt.
Hierzu muss der Vorstand rechtzeitig (2 Wochen) vorher unter Bekanntgabe des
Zeitpunktes, des Tagungsortes und der Tagesordnung alle Mitglieder schriftlich oder per E-Mail einladen.
Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind 4 Wochen vor der ordentlichen
Mitgliederversammlung schriftlich mit Begründung bei dem Vorstand
einzureichen, der den voraussichtlichen Termin der Mitgliederversammlung aus
diesem Grunde rechtzeitig vor seiner Einladung bekannt zu geben hat.
Zur Gültigkeit von Beschlüssen der Mitgliederversammlung ist es erforderlich,
dass der Gegenstand bei der Einberufung (Einladung) bezeichnet wird.

c) Außerordentliche Mitgliederversammlung
Aus wichtigem Grund kann der Vorstand eine außerordentliche
Mitgliederversammlung einberufen. Er muss sie auf schriftlichen mit Begründung
versehenen Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder spätestens zwei
Wochen nach Eingang des Antrages einberufen. Eine ordnungsgemäß
beantragte außerordentliche Mitgliederversammlung muss spätestens vier
Wochen nach Eingang des Antrages stattfinden.
Die Tagesordnung ist den Mitgliedern unter Beachtung einer Ladungsfrist von
wenigstens zwei Wochen schriftlich mitzuteilen. Tagesordnungspunkte einer
außerordentlichen Mitgliederversammlung können nur solche sein, die zu ihrer
Einberufung geführt haben.

d) Aufgaben der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist – soweit nicht anders bestimmt – für die
Entscheidung in allen Angelegenheiten des 1.PCP zuständig. Sie kann zur
Erfüllung ihrer Aufgaben Ausschüsse einsetzen.
Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
(1) Entgegennahme der Tätigkeitsberichte
(2) Entlastung und Wahl der Mitglieder des Vorstandes
(3) Die Wahl der Kassenprüfer
(4) Behandlung von Anträgen

(5) Die Festlegung der Mitgliedsbeiträge
(6) Satzungsänderungen
(7) Änderung und/ oder Beschluss von Ordnungen
(8) Ahndung vereinsschädigenden und unsportlichen Verhaltens durch
Ausspruch von Ermahnungen, Verweisen, zeitlichen und dauernden
Spielsperren, Auflagen, zeitlicher oder dauernder Aberkennung der
Amtsfähigkeit, Ausschluss, Festsetzung von Geldbußen.

e) Stimmrecht und Beschlussfähigkeit
Jedes anwesende Mitglied hat eine Stimme. Stimmübertragungen sind
unzulässig.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf
die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
Zur wirksamen Beschlussfassung genügt eine einfache Mehrheit der
abgegebenen Stimmen; Enthaltungen oder ungültige Stimmen werden nicht
mitgezählt.
f) Wahlen
Wählbar in Organe, Ämter und Funktionen ist jede volljährige Person, die
Mitglied des 1.PCP ist. Ämterhäufung ist unzulässig.
g) Anträge
Anträge zur Mitgliederversammlung können von den Mitgliedern und dem
Vorstand eingebracht werden.

§ 12 DER VORSTAND

Der Vorstand des 1.PCP setzt sich zusammen aus:

a) dem geschäftsführenden Vorstand
dem 1. Vorsitzenden / der 1. Vorsitzenden
dem 2. Vorsitzenden / der 2. Vorsitzenden
dem Kassierer / der Kassiererin
dem Schriftführer / der Schriftführerin
also insgesamt 4 Personen. Der geschäftsführende Vorstand kann zur Erfüllung
seiner Aufgaben Delegierte berufen und Ausschüsse einsetzen.

b) dem erweiterten Vorstand
dem Sportwart / der Sportwartin
dem Ligawart / die Ligawartin
dem Jugendwart / der Jugendwartin
dem Pressewart / der Pressewartin
dem Direktionsassistenten / der Direktionsassistentin

Mitglieder des erweiterten Vorstandes bedürfen der Bestätigung durch Wahl in
der folgenden ordentlichen Mitgliederversammlung. Ihre Rechte als Mitglieder
des Vorstandes sind insofern eingeschränkt, als sie nicht die Vertretung des
Vereins gegen Dritte umfassen. Sie dürfen nur in Übereinstimmung mit dem
geschäftsführenden Vorstand tätig werden
Im Vorstand werden Beschlüsse mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei
Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des bzw. der 1. Vorsitzenden.
Der Vorstand kann vorläufig Ordnungen erlassen, die er für die Leitung und
Verwaltung des Vereins für erforderlich hält. Gleichermaßen ist er legitimiert,
bestehende Ordnungen zu ändern.
Durch den Vorstand erlassene oder geänderte Ordnungen sind den Mitgliedern bei
der folgenden ordentliche Mitgliederversammlung vorzulegen und durch diese zu
bestätigen. Sie sind sodann Bestandteil der Satzung.
Die Mitglieder des Vorstandes werden aus den Reihen des 1.PCP, jedes einzelne für
sein Amt, grundsätzlich von der ordentlichen Mitgliederversammlung für die Dauer
von 3 Jahren mit der Maßgabe gewählt, dass ihr Amt bis zur Durchführung der
Neuwahl fortdauert. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode
aus, so beauftragt der Vorstand ein Ersatzmitglied aus dem Bereich des 1.PCP bis
zur Neuwahl in der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung. Bei nicht
turnusmäßigen Wahlen einzelner Vorstandsmitglieder endet deren Amtszeit bei der
nächsten ordentlichen Vorstandswahl. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der bzw.
die 1. Vorsitzende und der bzw. die 2.
Vorsitzende. Jeder/jede von ihnen ist alleinvertretungsberechtigt.
Der Vorstand vertritt den 1.PCP gerichtlich und außergerichtlich, nach außen und
innen. Jedes Mitglied ermächtigt den Vorstand ausdrücklich zur Erfüllung der
satzungsmäßigen Aufgaben und nur hierzu und zwar unter Berücksichtigung etwaiger
Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand ist von dem bzw. der 1. Vorsitzenden
zu wenigstens einer Sitzung
während des Geschäftsjahres einzuberufen.

§ 13 KASSENPRÜFUNG Die Kassenführung und die Finanzen des 1.PCP werden durch zwei ehrenamtliche

Kassenprüfer/ innen überprüft. Die Kassenprüfer/ innen sind unabhängig und dürfen
nicht Mitglieder des Vorstandes sein.
Die Mitgliederversammlung wählt die Kassenprüfer/innen für die Dauer von zwei
Jahren. Nur eine der Kassenprüfer/ innen darf wieder gewählt werden.
Die Prüfung soll einmal jährlich erfolgen, in jedem Falle aber vor der ordentlichen
Mitgliederversammlung, der die Kassenprüfer/ innen über das Ergebnis ihrer Prüfung
zu berichten haben.

§ 14 DIE JUGENDVERSAMMLUNG

1. Die Jugendversammlung (JV) umfasst die Jugendlichen des 1.PCP bis zu
Ihrer Volljährigkeit und ist deren oberstes Organ. Die JV hat das Recht, sich
eine Ordnung zu geben (Jugendordnung). Die Jugendordnung ist von der
nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu bestätigen. Sie ist nicht
Bestandteil der Satzung.
2. JV werden durch den von der JV gewählten Jugendsprecher einberufen und
geleitet.

§ 15 AUFLÖSUNG DES 1.PCP

Die Auflösung des 1.PCP kann auf der Mitgliederversammlung mit ¾ - Mehrheit der
abgegebenen Ja- und Nein- Stimmen beschlossen werden. Enthaltungen und
ungültige Stimmen sind nicht mitzuzählen.
Bei Auflösung oder Aufhebung des 1.PCP oder bei Wegfall seines bisherigen
Zweckes fällt das Vermögen des 1.PCP an die Stadt Karben, die es ausschließlich
und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Förderung von Jugendund
Kulturgruppen Karbener Vereine, zu verwenden hat.

§ 16 BESCHLÜSSE UND AKTENFÜHRUNG

Die von den Vereinsorganen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und
zu den Akten zu geben. Sie sind zu unterzeichnen: Beschlüsse der
Mitgliederversammlung vom Versammlungsleiter und Protokollführer, Beschlüsse des
Vorstandes vom Präsidenten oder Vizepräsidenten. Die Aktenführung obliegt dem
jeweiligen Vorstand. Alle internen und alle externen Geschäftsvorgänge sind durch
ordnungsgemäße Aktenführung zu dokumentieren. Jedem Mitglied ist auf sachlich
begründeten Antrag Akteneinsicht zu gewähren.

§ 17 GÜLTIGKEIT

Die vorliegende Satzung ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 11.3.2017
in Kraft getreten und ersetzt die bisher gültige Satzung vom
9.3.2002.
Satzung des 1.PC Petterweil
Satzung 1.PCP stand 11.03.2017.pdf
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